Ernährungsempfehlungen in Kombination mit Abnehmen im Liegen
Grundsätzlich ist es nicht erforderlich bei der Nutzung von Abnehmen im Liegen ein Ernährungskonzept einzuhalten, es gibt aber sehr wohl Ernährungsmethoden, mit denen man die Wirkung verstärken oder abschwächen kann. Daher empfehle ich ein paar wesentliche Infos zu beachten! Dadurch kannst du den bestmöglichen Effekt und somit auch deinen bestmöglichen Erfolg beim Abnehmen sicherstellen!
Am Tag der Behandlung!
Es ist wichtig vor der Behandlung ausreichend zu trinken. Achte darauf das du mindestens 1 Glas Wasser direkt vor der Behandlung zu dir nimmst, um den besten WoW-Effekt zu erzielen.
Außerdem solltest du in den letzten 24 Stunden vor der Behandlung in Summe 2 - 2,5 Liter trinken (zur empfohlenen Menge für das tägliche Trinken je Körpergewicht findest du weiter unten genauere Infos).
Mindestens 90 Minuten vor und nach der Behandlung solltest du nichts essen.
Am Tag der Behandlung solltest du dich kohlehydratarm ernähren.
Daher solltest du vor allem folgende Lebensmittel am Tag der Behandlung auf ein Minimum reduzieren:
- Zucker:
- Süßigkeiten, zuckerhaltige Getränke und Kuchen
- Couscous und Hartweizen:
- Weizenmehl
- Nudeln
- Brot
- Trockenobst
- Bananen
- Mais
- Erbsen
- Süßkartoffeln


Wie viel Wasser trinken am Tag ist genug?
- Mindestmenge: 1,5 Liter pro Tag werden von vielen Institutionen wie dem Bundesministerium für Ernährung und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen.
- Individueller Bedarf: Eine wissenschaftlichere Annäherung ist eine Menge von etwa 35 ml pro Kilogramm Körpergewicht. Der Bedarf liegt also bei einer Person mit ca. 57 kg Gewicht bei 2 Litern am Tag, bei einer 71 kg schweren Person etwa 2,5 Liter und bei einer 85 kg schweren Person schon bei 3 Liter und so weiter.
Wichtige Zusatzinfos zur Wassermenge
- Bei einer ausgewogenen Ernährung nimmt man ca. 1 Liter Flüssigkeit am Tag durch die feste Nahrung zu sich und sollte darauf achten den restlichen Bedarf durch ausreichendes Trinken zu sich zu nehmen!
- Erhöhter Bedarf: Bei Sport, Hitze oder trockener Luft steigt der Flüssigkeitsbedarf an und kann an extremen Tagen bis zu doppelt so hoch wie normal sein!

Tipps für regelmäßiges Trinken
- Trinke verteilt über den Tag: Mehrere kleine Schlucke sind besser als wenige große Mengen.
- Trinken zu den Mahlzeiten: Ein großes Glas Wasser zum Frühstück, Mittag- und Abendessen kann bereits einen Teil des täglichen Bedarfs decken.
- Wählen Sie Wasser: Wasser und ungesüßte Tees sind die gesündesten Durstlöscher.
- Achten Sie auf Ihre Bedürfnisse: Hör auf deinen Körper und trinke, wenn du Durst hast. Der Körper signalisiert auf diese Weise normalerweise den Flüssigkeitsbedarf.
- Benutze Trinkgefäße deren Füllmenge du kennst: Z. B. könntest du eine Literflasche verwenden, die du 2 x am Tag austrinkst, um sicherzustellen, dass du 2 Liter getrunken hast.
Vor allem am Tag der Behandlung und auch allgemein hilft es sehr kohlehydratreiche Lebensmittel auf ein Minimum zu beschränken. Daher Liste ich dir in Folge die wichtigsten Kohlehydratreichen Lebensmitteln auf:
Stark verarbeitete Produkte
- Zucker: Mit 100100100 g Kohlenhydraten pro 100100100 g ist Zucker der Spitzenreiter.
- Süßigkeiten, zuckerhaltige Getränke und Kuchen: Diese enthalten viele einfache Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen.
- Gezuckerte Frühstückscerealien: Viele Cornflakes- und Müsli-Produkte sind sehr zuckerreich.
Getreide und Getreideprodukte
- Couscous und Hartweizen: Diese sind besonders kohlenhydratreich.
- Weizenmehl (Typ 405): Hat einen hohen Gehalt an verwertbaren Kohlenhydraten.
- Nudeln: Vor allem Eifrei oder Vollkornnudeln haben eine hohe Kohlenhydratkonzentration.
- Brot: Baguette ist ein Beispiel für ein kohlenhydratreiches Brot.
Manches Obst und manches Gemüse
- Trockenobst: Datteln, Rosinen und Goji-Beeren sind sehr kohlenhydratreich.
- Bananen: Haben einen höheren Gehalt an Kohlenhydraten als viele andere Obstsorten.
- Mais: Ist eine kohlenhydratreiche Gemüsesorte.
- Erbsen: Können ebenfalls eine große Menge an Kohlenhydraten liefern.
- Süßkartoffeln: Enthalten deutlich mehr Kohlenhydrate als normale Kartoffeln.
Im Gegensatz zu den Kohlehydraten macht es bei Proteinen wie Eiweiß Sinn viel davon zu essen. Dazu gehören z.B. folgende Lebensmittel:
a) Tierische Proteinquellen
- Mageres Fleisch (Huhn, Pute, Rind): Liefert rund 20-28 g Eiweiß. Hühnerbrust und Putenfleisch sind Klassiker für den Muskelaufbau.
- Fisch (Thunfisch, Lachs, Forelle): Enthält typischerweise 20-22 g Eiweiß pro 100 g.
- Eier: Ein gekochtes Hühnerei enthält etwa 13 g Eiweiß pro 100 g und kann sehr gut vom Körper aufgenommen werden.
- Hartkäse (z.B. Parmesan): Ist ebenfalls eine sehr gute Proteinquelle.
- Magerquark: Enthält etwa 10,6 g Eiweiß und ist für seinen sehr hohen Proteinanteil an den Gesamtkalorien bekannt.
b) Pflanzliche Proteinquellen
- Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Kidneybohnen): Rohe Linsen enthalten bis zu 24 g Eiweiß, gekocht immer noch rund 11,3 g pro 100 g. Kichererbsen liefern roh 19 g.
- Nüsse und Samen (Kürbiskerne, Erdnüsse, Leinsamen): Kürbiskerne sind mit 35 g Eiweiß pro 100 g besonders proteinreich, Erdnüsse enthalten etwa 25 g.
- Tofu und Tempeh: Diese Sojaprodukte sind hervorragende pflanzliche Eiweißlieferanten mit ca. 8-19 g Eiweiß pro 100 g (je nach Zubereitung).
- Haferflocken und Quinoa: Auch bestimmte Getreide und Pseudogetreide tragen zur Proteinversorgung bei, Haferflocken und Quinoa gehören zu den besseren Quellen.
